Lichtnutzung: schnelle Einsparungen

In den meisten Werkstätten und Handwerksbetrieben sowie in Unternehmen mit Verkaufsräumen, wie Geschäften oder Friseursalons, ist die Beleuchtung nach wie vor ein bedeutender Energieverbraucher. Der Austausch alter Leuchten durch leistungsstarke LEDs kann relativ schnell zu Energie- und Kosteneinsparungen führen. Europäische Vorschriften beschleunigen zudem beispielsweise das Auslaufen quecksilberhaltiger Leuchtstofflampen, wodurch der Einsatz von LED-Systemen unumgänglich wird.

Beleuchtung in Unternehmen: ein oft unterschätzter Energiekostenfaktor

In den Werkstätten und Räumlichkeiten luxemburgischer Handwerksbetriebe findet man nach wie vor überwiegend in Reihen angeordnete Leuchtstoffröhren. Unter den hohen Decken einiger Hallen stammt das Licht noch immer von Hängeleuchten, die mit HQL-Lampen (Hochdruck-Quecksilber-Lampen) ausgestattet sind.

Die Beleuchtung macht etwa 20 bis 35 % des Stromverbrauchs in Nutzgebäuden aus. In mechanischen Werkstätten oder Friseursalons beispielsweise kann sich dieser Posten auf bis zu 25 % der Stromrechnung belaufen . Was den Gesamtenergieverbrauch eines Gebäudes (Heizung, Kühlung und Strom) betrifft, so macht die Beleuchtung etwa 10 % aus .

Unmittelbare Energie- und Kosteneinsparungen sowie verbesserter Arbeitskomfort

Die Modernisierung der Beleuchtungsanlage und die Umstellung auf effizientere Betriebsverfahren ermöglichen sofortige Einsparungen, die bereits auf der nächsten Rechnung sichtbar und leicht messbar sind. Je nach umgesetztem Projekt können zwischen 20 und 80 % des Stromverbrauchs für die Beleuchtung eingespart werden.

Umstieg auf LED für schnelle Einsparungen

Die LED-Technologie (Leuchtdioden) bietet heute eine deutlich höhere Effizienz als Leuchtstofflampen, eine bessere Dimmbarkeit und eine längere Lebensdauer.

Die Umstellung auf LED-Leuchten ermöglicht es:

  • die installierte Leistung sofort zu reduzieren,
  • die Wartungskosten zu senken,
  • die Leistungsstabilität über die Zeit zu verbessern.

Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen (siehe unten), um die Beleuchtung zu verbessern, ohne die gesamte Anlage durch LED-Leuchten ersetzen zu müssen. Dazu zählt beispielsweise die Installation eines intelligenten Steuerungssystems zur Reduzierung der Betriebsstunden.

Verbesserung des Sehkomforts

Eine gut durchdachte Beleuchtung verbessert zudem das Wohlbefinden und die Effizienz der Teams. Die Augenbelastung wird verringert, die Konzentration gesteigert und die Sicherheit beim Bewegen in Durchgangsbereichen erhöht.

In Luxemburg entsprechen solche Lichtquellen den von der Inspection du Travail et des Mines vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken am Arbeitsplatz (Vorschrift ITM-CL 55.2). Gleichzeitig vermeiden Sie durch eine bedarfsgerechte Einstellung einen übermäßigen Energieverbrauch.

Konformität und regulatorische Entwicklungen

Der Austausch alter Technologien steht auch im Einklang mit Anforderungen auf europäischer Ebene. Dazu zählen umfassende Beschränkungen für die Markteinführung von Leuchtstofflampen (RoHS) sowie eine Neugewichtung der Energieeffizienzklassen (A–G) im Sinne übersichtlicherer und leistungsfähigerer Angebote.

Die Nachrüstung bietet zudem die Gelegenheit, Leuchten zu integrieren, die mit Steuerungssystemen kompatibel sind (DALI/1–10 V, integrierte Sensoren), und die Entsorgung quecksilberhaltiger Leuchtmittel über die in Luxemburg zugelassenen Sammelstellen zu organisieren. Auf diese Weise minimiert das Unternehmen das Risiko von Verstößen gegen Vorschriften, schafft einen nachhaltigen Bestand und bereitet dank intelligenter Steuerung nachhaltige Einsparungen vor.

Maßnahmen zur Verbesserung der Beleuchtung im Unternehmen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Beleuchtung zu verbessern und so Ihren Energieverbrauch zu senken, sei es durch die Optimierung der bestehenden Anlage oder durch den Austausch veralteter Technologien durch neue Lösungen.

Maßnahme

Rentabilität und Relevanz

Energieeinsparungen

Anmerkung

Bewegungsmelder in wenig frequentierten Räumen

Immer

20–80 %

Einsparungen je nach Raumnutzung

Lichtsteuerung verbessern: Reflektoren hinzufügen

Für Räume mit hoher Deckenhöhe

30–50 %

Je nach Raumnutzung

Zeitschaltuhren

Gelegentlich

20–80 %

Je nach Raumnutzung

Wände und Decke weiß streichen

Bei Renovierung

Bis zu 50 %

Je nach aktuellem Zustand

Die Höhe der Leuchten reduzieren

Bei hohen Räumen

> 20 %

Je nach Raumhöhe

Elektronische Vorschaltgeräte installieren

immer

20–25 %

Die Leuchtstofflampe hält länger, die Lichtintensität kann nun reduziert werden

Tageslichtsensoren mit Dimmer installieren

immer

10–30 %

Je nach Größe des Raums und der Fenster

Glüh- oder Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzen

in der Regel

60–80 %

Beachten Sie den LED-Lampentest

Weitere einfach umzusetzende Maßnahmen, die helfen Kosten zu sparen:

  • Eine regelmäßige Reinigung der Beleuchtungsanlage gewährleistet einen optimalen Betrieb, insbesondere in Unternehmen, in denen die Tätigkeiten viel Staub verursachen.
  • Durch die Programmierung der Beleuchtung lässt sich der Betrieb an die tatsächlichen Nutzungszeiten anpassen. So wird Vergesslichkeit vermieden, die richtigen Einstellungen werden als Standard festgelegt und regelmäßige Einsparungen sichergestellt.
  • Die Nutzung von Tageslicht durch freie Fensterfronten, helle Oberflächen und, wenn möglich, die Kombination von Leuchten mit Helligkeitssensoren reduziert direkt den Einsatz von Kunstlicht und verbessert gleichzeitig das visuelle Wohlbefinden.

Aktionsplan zur Verbesserung der Energieeffizienz der Beleuchtung

Wenden Sie sich an die Chambre des Métiers, bevor Sie Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Beleuchtungsanlage im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit einleiten. Möglicherweise haben Sie Anspruch auf staatliche Fördermittel, die unbedingt beantragt werden müssen, ehe Sie einen Auftrag unterschreiben oder eine Anzahlung leisten!

  1. Bestandsaufnahme und Vorstudie
  • Analyse der Beleuchtungssituation im Innen- und Außenbereich: Ermittlung der Stellen, an denen Lichtquellen fehlen, und der Stellen, an denen Tageslicht genutzt werden kann.
  • Überprüfung der Lampen, die unnötigerweise eingeschaltet bleiben.
  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung.
  • Müssen einige Leuchten ausgetauscht oder die gesamte Anlage neu konzipiert werden?
  1. Angebotsanfrage

Beauftragung eines Fachmanns, um je nach Bedarf die gesamte Anlage zu überarbeiten und zu ersetzen.

  1. Bewertung der Amortisierung

Die Amortisationsdauer ist der Zeitraum, der erforderlich ist, in dem die Energieeinsparungen die Anschaffungskosten ausgleichen.

  • Formel: Amortisationszeit (Jahre) = Anschaffungskosten / Jährliche Einsparungen

Der Return on Investment (ROI) misst die Rentabilität eines Projekts, indem er die erzielten Gewinne mit den Anschaffungskosten vergleicht.

  • Formel: ROI (%) = [(Nettogewinn – Anschaffungskosten) / Anschaffungskosten] × 100
  1. Beantragung von Fördermitteln und Finanzierungen

Ermittlung der in Frage kommenden Fördermittel. Entsprechende Anträge müssen Sie unbedingt stellen, bevor Sie einen Auftrag unterzeichnen oder eine Anzahlung leisten.

  1. Planung, Umsetzung und Einstellungen
  • Planung der Maßnahmen nach Bereichen und in kurzen Zeitfenstern, um den laufenden Betrieb nicht zu behindern.
  • Bei der Inbetriebnahme: Justierung der Bewegungsmelder und, falls vorhanden, der Tageslichtsensoren.
  • Überprüfung der Beleuchtungsstärken: Entsprechen diese den Anforderungen an Sicherheit und Komfort am Arbeitsplatz?
  • Schulung des Teams in Bezug auf die neuen Arbeitsabläufe.
  1. Überwachung und Wartung
  • Ein oder mehrere Monate später: Vergleich der Rechnung/der Abrechnungen mit den Eindrücken des Teams.
  • Planung einer jährlichen Reinigung und einer regelmäßigen Überprüfung der Zeitpläne/Sensoren zur Optimierung der langfristigen Effizienz.
  • Sortierung und Sammlung gebrauchter (Leuchtstoff-)Röhren über geeignete Kanäle.

Beispiele für luxemburgische Unternehmen, welche die Beleuchtungseffizienz in ihren Werkstätten bereits verbessert haben

Die Garage Binsfeld in Schifflange hat die gesamte Beleuchtung der Werkstatt auf LED-Technologie umgestellt

Die neuen Leuchten passen sich dem Tageslicht an und reagieren auf Bewegungen. Dies ermöglicht eine Einsparung von etwa 12.000 kWh Strom pro Jahr und verbessert gleichzeitig die Beleuchtungsqualität für die Mitarbeiter. Darüber hinaus ist die Investition nach etwa 5 Jahren amortisiert.

Sehen Sie sich auch das Beispiel auf unserem Video an

Die Schreinerei Arnold Becker hat alle ihre Leuchtstoffröhren durch LED-Leuchten ersetzt

Entdecken Sie diese Fallstudie auf der Website des Programms „Klimapakt fir Betriber“.

Die Universität Luxemburg mobilisiert ihre Community, um Strom zu sparen

Entdecken Sie diese Fallstudie auf der Website des Programms „Klimapakt fir Betriber“.

Welche Fördermittel stehen mir zur Verfügung, um die Energieeffizienz meiner Beleuchtung zu verbessern?

Der luxemburgische Staat bietet finanzielle Förderungen für die Verbesserung der Energieeffizienz der Beleuchtung an.

Hilfen

Im Rahmen des Programms SME Packages - Sustainability werden Sie individuell bei der Umsetzung konkreter Lösungen zur Verringerung Ihrer Umweltbelastungen unterstützt.

Betreff

Im Rahmen des Programms SME Packages - Sustainability werden Sie individuell bei der Umsetzung konkreter Lösungen zur Verringerung Ihrer Umweltbelastungen unterstützt. Folgende Initiativen werden unterstützt: Einsparungen durch einen geringeren Energie- oder Wasserverbrauch, eine verbesserte Abfallwirtschaft oder eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks.

Begünstigte

Alle kleinen und mittleren Unternehmen in Luxemburg.

Bedingungen

  • Kleines oder mittleres luxemburgisches Unternehmen
  • Das Unternehmen hat noch nicht von zwei Nachhaltigkeitsvouchern profitiert
  • Projekt mit einem Wert zwischen 3.000 € und 25.000 € ohne MwSt.

Betrag

Sie zahlen die Rechnung des Anbieters und erhalten einen Zuschuss von 70% vom Wirtschaftsministerium - KMU, Handwerk und Handel.

Fristen

Ablauf:

  1. Voranalyse Ihrer aktuellen Situation durch den Service eHandwierk für Handwerksbetriebe und durch die Chambre de Commerce für Nicht-Handwerksbetriebe
  2. Festlegung Ihres Packages und Ihres Anbieters
  3. Einreichen und Validierung Ihres Förderantrags
  4. Umsetzung Ihres Packages
  5. Bewertung Ihres Packages
  6. Bezahlung der Rechnung des Anbieters
  7. Erhalt des Vouchers

Zuständige Behörden und nützliche Links

Sie wollen mehr Informationen? Kontaktieren Sie uns!

E-Mail: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

Tel.: 42 67 67 - 505

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Letztes Update: 24. März 2025

Unternehmen, die Projekte zur Verringerung ihrer Umweltauswirkungen oder zur Integration nachhaltiger Technologien umsetzen, können im Rahmen der reformierten Regelung zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Dekarbonisierung eine Investitionsbeihilfe erhalten.

Zielsetzung

Unternehmen, die Projekte zur Verringerung ihrer Umweltauswirkungen oder zur Integration nachhaltiger Technologien umsetzen, können im Rahmen der reformierten Regelung zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Dekarbonisierung eine Investitionsbeihilfe erhalten.

Begünstigte

Alle Unternehmen:

  • die über die erforderlichen Genehmigungen für die Ausübung ihrer Tätigkeiten verfügen;
  • die ordnungsgemäß im Großherzogtum Luxemburg niedergelassen sind;
  • die Projekte im Bereich Umwelt- oder Klimaschutz durchführen.

Voraussetzungen

Die allgemeinen Bedingungen für staatliche Beihilfen im Bereich des Umweltschutzes sind über den entsprechenden offiziellen Link abrufbar: Allgemeine Voraussetzungen – staatliche Umwelt- und Klimaschutzbeihilfen

Förderfähige Investitionsarten

Die Beihilferegelung deckt verschiedene Investitionen und Dienstleistungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz ab:

  • Investitionen zur Förderung des Umweltschutzes und der Dekarbonisierung: Projekte, die über bestehende Umweltstandards hinausgehen oder zukünftige Standards vorwegnehmen, einschließlich CO₂-armer Technologien, Infrastrukturen für Wasserstoff, Abwärme oder CO₂ sowie CO₂-Abscheidung und -Transport;
  • Erwerb oder Umrüstung von emissionsfreien Straßenfahrzeugen: Kauf, Leasing oder Umrüstung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit dem Ziel der Nullemission;
  • Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz außergeschlossen für Gebäude: Investitionen zur Senkung des Endenergieverbrauchs um mindestens 20 % oder 250 MWh/Jahr (ohne fossile Anlagen);
  • Erzeugung erneuerbarer Energien, erneuerbarer Wasserstoff und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung: Projekte zur Produktion, Speicherung und zum Transport erneuerbarer Energien, einschließlich Biogas;
  • Effiziente Wärme- und Kältenetze: Bau, Erweiterung oder Modernisierung von Netzen, die überwiegend erneuerbare Energien oder Abwärme nutzen;
  • Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft: Projekte zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs, zum Ersatz von Primärrohstoffen durch Sekundärrohstoffe sowie zur Verbesserung von Recycling und Wiederverwendung;
  • Energieinfrastrukturen: Bau oder Modernisierung von Infrastrukturen für Strom, Wasserstoff oder Wärme (ohne Speicherung);
  • Studien und Beratungsleistungen im Bereich Umwelt und Energie: Energieaudits, Machbarkeitsstudien und technische Beratung zur Vorbereitung förderfähiger Projekte.

Beihilfehöhen

Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die maximalen Förderintensitäten aller Förderregelungen, ausgedrückt als Prozentsatz der beihilfefähigen Kosten, die im Rahmen eines einfachen Antragsverfahrens oder eines Projektaufrufs gewährt werden können. Jede Zeile entspricht einer spezifischen Förderregelung bzw. Fördermaßnahme

  Kleine Unternehmen Mittlere Unternehmen Große Unternehmen

Investitionen zur Förderung des Umweltschutzes und der Dekarbonisierung (1)

25% - 35% 20% - 30% 15% - 25%
Erwerb oder Umrüstung von emissionsfreien Straßenfahrzeugen (2)
60% 50%   
Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz ausgeschlossen für Gebäude (1)
25% 20% 15%
Erzeugung erneuerbarer Energien, erneuerbarer Wasserstoff und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (3)
50% - 65% 40% - 55% 30% - 45%
Effiziente Wärme- und Kältenetze (1)
100% der Finanzierungslücke 100% der Finanzierungslücke 100% der Finanzierungslücke
Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft (1)
60% 50% 40%
Energieinfrastrukturen (4)
100% der Finanzierungslücke 100% der Finanzierungslücke 100% der Finanzierungslücke
Studien und Beratungsleistungen im Bereich Umwelt und Energie (3)
80% 70% 60%

(1) Einfaches Antragsverfahren, das KMU vorbehalten ist, für Beihilfen von weniger als 100.000 Euro. In allen anderen Fällen wird die Beihilfe im Rahmen eines Projektaufrufs gewährt.
(2) Einfaches Antragsverfahren, das KMU vorbehalten ist, begrenzt auf eine Beihilfe für höchstens fünf Straßenfahrzeuge pro Unternehmen und einen Höchstbetrag von 300.000 Euro je Unternehmen. In allen anderen Fällen wird die Beihilfe im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens gewährt.
(3) Einfaches Antragsverfahren, das sowohl KMU als auch Großunternehmen offensteht.
(4) Beihilfe, die ausschließlich im Rahmen eines Projektaufrufs gewährt wird.

Verfahren zur Gewährung der Beihilfen

Je nach Art und Umfang der Projekte können die Beihilfen im Rahmen von drei unterschiedlichen Verfahren gewährt werden: das einfache Antragsverfahren, der Projektaufruf sowie das Ausschreibungsverfahren (Wettbewerbsverfahren).

Das einfache Antragsverfahren

Das einfache Antragsverfahren ermöglicht es, eine Beihilfe ohne Projektaufruf oder Ausschreibungsverfahren in einem vereinfachten Rahmen zu erhalten.

Dieses Verfahren ist ausschließlich kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorbehalten und kommt nur für Projekte mit begrenztem Umfang in Betracht.

Es findet Anwendung, wenn der beantragte Beihilfebetrag 100.000 Euro nicht übersteigt.

Der Antrag wird von der zuständigen Behörde einzeln geprüft, auf Grundlage der geltenden gesetzlichen und technischen Voraussetzungen, ohne Vergleich mit anderen Projekten.

Ziel dieses Verfahrens ist es, den Zugang zu Fördermitteln für Projekte mit begrenztem Umfang und Budget zu erleichtern und zu beschleunigen.

Projektaufruf

Ein Projektaufruf ist ein Verfahren, mit dem die zuständige Behörde Unternehmen dazu auffordert, Projekte einzureichen, die einem im Voraus festgelegten Thema oder bestimmten Zielsetzungen entsprechen.

Die Beihilfen werden nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben, sofern das eingereichte Projekt die gesetzlich festgelegten Förderkriterien erfüllt.

Zulässige Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, bis das für den Projektaufruf vorgesehene Budget ausgeschöpft ist.

Sobald die verfügbaren Mittel vollständig gebunden sind, können im Rahmen des betreffenden Projektaufrufs keine weiteren Beihilfen mehr gewährt werden, selbst wenn die eingereichten Projekte sämtliche Voraussetzungen erfüllen.

Vom 3. August 2026 bis zum 31. Dezember 2026 können Projekte für folgende Arten von Beihilfen eingereicht werden:

Art der Beihilfe Budget
Investitionen in den Umweltschutz und die Dekarbonisierung 6 Mio. Euro
Nicht gebäudebezogene Energieeffizienzmaßnahmen 6 Mio. Euro
Energieeffiziente Fernwärme oder Fernkälte 6 Mio. Euro
Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft 6 Mio. Euro

Ausschreibungsverfahren (Wettbewerbsverfahren)

Das Ausschreibungsverfahren wird insbesondere für größere Projekte oder in Fällen angewandt, in denen die Anzahl der Anträge das verfügbare Budget voraussichtlich übersteigen wird.

In diesem Rahmen werden die Projekte anhand eines einzigen, im Voraus festgelegten Auswahlkriteriums bewertet und gereiht.

Dieses Kriterium entspricht dem Verhältnis zwischen der beantragten Beihilfe und der Umweltwirkung des Projekts.

Konkret werden die Vorhaben nach dem Umfang der benötigten Förderung verglichen, der erforderlich ist, um eine bestimmte Einheit Umweltwirkung zu erzielen, beispielsweise eine Emissionsminderung oder eine Energieeinsparung.

Projekte mit dem günstigsten Verhältnis zwischen Fördermittelbedarf und Umweltwirkung werden vorrangig ausgewählt.

Die Beihilfen werden entsprechend der Rangfolge vergeben, bis die verfügbaren Haushaltsmittel ausgeschöpft sind.

Dieses Verfahren soll eine effiziente und transparente Verwendung öffentlicher Mittel sicherstellen, indem die Umweltwirkung pro gewährtem Förder-Euro maximiert wird.

Fristen

Der Antrag auf Investitionsbeihilfe für Umweltschutzmaßnahmen ist über einen Online-Assistenten auf MyGuichet.lu einzureichen.

Die Beihilfeanträge müssen zwingend vor Beginn der Arbeiten eingereicht werden.

Vor Beginn der Arbeiten bedeutet vor:

  • dem Beginn der mit der Investition verbundenen Bauarbeiten;
  • der ersten rechtsverbindlichen Verpflichtung zur Bestellung von Ausrüstung oder jeder anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht.

Der Erwerb von Grundstücken sowie vorbereitende Maßnahmen wie die Einholung von Genehmigungen und die Durchführung von Machbarkeitsstudien gelten nicht als Beginn der Arbeiten.

Im Falle einer Unternehmensübernahme gilt als Beginn der Arbeiten der Zeitpunkt des Erwerbs der Vermögenswerte, die unmittelbar mit dem übernommenen Betrieb verbunden sind.

Zuständige Behörden und nützliche Links

Luxinnovation - Service aides (Tél.: +352 43 62 63 1)

Antrag zur Beihilfe (Guichet.lu)

Ministère de l'Économie (Service aides : Tél.: +352 247 74 704)

Catalogue des pièces jointes pour la démarche MECO : Demande d’aide à l’investissement en faveur de la protection de l’environnement et du climat (ENV)

Loi du 8 décembre 2025

Letzte Aktualisierung: 1 September 2026

Fit 4 Sustainability begleitet Unternehmen bei der Analyse und Verringerung ihrer Umweltauswirkungen. Das Programm ermöglicht es ihnen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Betriebskosten zu reduzieren, ihre Marktposition zu stärken und den wachsenden Erwartungen von Kunden und Geschäftspartnern im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Fit4Sustainability unterstützt Sie dabei:

  • Ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren, indem Sie Ihren Energieverbrauch optimieren und verstärkt auf erneuerbare Energien setzen.
  • Ihren Wasserverbrauch sowie die Wasserverschmutzung zu verringern.
  • Das Bewusstsein für die Chancen und Potenziale der Sharing Economy zu stärken.
  • Ihren Produkten einen kreislauforientierten Lebenszyklus zu verleihen, der zu einer weitgehenden Vermeidung von Abfällen beiträgt.

Das Programm Fit4Sustainability umfasst:

  • Eine Analyse zur Bewertung der Umweltauswirkungen Ihres Unternehmens.
  • Einen Maßnahmenplan mit Empfehlungen zu Investitionen und Verbesserungsmaßnahmen.
  • Eine Kofinanzierung von:
    • 70 % für kleine Unternehmen,
    • 60 % für mittlere Unternehmen,
    • 50 % für große Unternehmen.

Zuständige Behörden und nützliche Links

Luxinnovation

Chambre des Métiers : Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. 

Letzte Aktualisierung : 1. September 2026

Ein Unternehmen, das ein Projekt zur ökologischen und energetischen Transformation durchführt, kann von einer Steuergutschrift profitieren.

Betreff

Ein Unternehmen, das ein Projekt zur ökologischen und energetischen Transformation durchführt, kann von einer Steuergutschrift profitieren. Diese wird auf Grundlage der Investitionen und Betriebsausgaben berechnet, die im Rahmen eines solchen Transformationsprojekts getätigt werden.

Begünstigte

Begünstigt sind alle Handels-, Industrie-, Bergbau- oder Handwerksunternehmen, die im Großherzogtum Luxemburg ansässig sind und eine förderfähige Investition tätigen.

Voraussetzungen

Die Investitionen und Betriebsausgaben müssen im Zusammenhang mit einem Projekt zur ökologischen und energetischen Transformation des Unternehmens erfolgen. Die Laufzeit eines solchen Projekts darf höchstens drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre betragen.

Unter ökologischer und energetischer Transformation versteht man jede Veränderung, die die Umweltbelastungen bei der Energieerzeugung oder beim Energieverbrauch beziehungsweise bei der Ressourcennutzung reduziert. Diese Veränderung muss wesentlich sowie technischer oder materieller Natur sein.

Von dieser Definition ausgeschlossen sind:

  • die Einstellung der Nutzung eines Verfahrens;
  • der bloße Ersatz oder die Erweiterung von Ausrüstungen;
  • Änderungen, die ausschließlich aus Schwankungen der Faktorpreise resultieren;
  • regelmäßige saisonale Anpassungen und andere zyklische Veränderungen;
  • der Handel mit neuen oder wesentlich verbesserten Produkten.

Förderfähige Kosten

Die Steuervergünstigung umfasst ausschließlich die nachstehend aufgeführten Investitionen und Betriebsausgaben, die im Zusammenhang mit der ökologischen und energetischen Transformation des Unternehmens stehen:

  • Investitionen in abnutzbare materielle Wirtschaftsgüter, mit Ausnahme von Gebäuden, landwirtschaftlichem Nutzvieh sowie mineralischen und fossilen Lagerstätten;
  • Investitionen in Software oder Patente, sofern diese nicht von einem verbundenen Unternehmen im Sinne von Artikel 56 erworben wurden;
  • Aufwendungen für die Nutzung oder die Einräumung von Nutzungsrechten an Patenten oder Software, sofern diese nicht von einem verbundenen Unternehmen im Sinne von Artikel 56 überlassen wurden;
  • Ausgaben für Beratungs-, Analyse- und technische Unterstützungsleistungen externer Dienstleister, die nicht zu den üblichen Betriebsausgaben des Unternehmens zählen, wie beispielsweise laufende Steuer- oder Rechtsberatung oder Werbemaßnahmen;
  • Personalkosten für Mitarbeitende, die unmittelbar mit der digitalen Transformation oder der ökologischen und energetischen Transformation des Unternehmens betraut sind;
  • Ausgaben für die Weiterbildung von Mitarbeitenden, die unmittelbar an der digitalen Transformation oder der ökologischen und energetischen Transformation des Unternehmens beteiligt sind.

Zu erreichende Ziele

Die im Rahmen eines Projekts der ökologischen und energetischen Transformation getätigten Investitionen und Betriebsausgaben müssen mindestens eines der nachstehenden Ziele erfüllen:

  • Deutliche Verbesserung der Energieeffizienz eines Produktionsverfahrens des Unternehmens, sodass der Energieverbrauch um mindestens 20 % gesenkt wird. Die Einsparung wird im Vergleich zur durchschnittlichen Energieeffizienz des betreffenden Verfahrens während eines Referenzzeitraums von fünf Geschäftsjahren vor Beginn der ökologischen und energetischen Transformation berechnet;
  • Deutliche Dekarbonisierung eines Produktionsverfahrens des Unternehmens, sodass die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % reduziert werden. Die Reduktion wird anhand der durchschnittlichen Emissionen des betreffenden Verfahrens während eines Referenzzeitraums von fünf Geschäftsjahren vor Beginn der Transformation ermittelt;
  • Erzeugung oder Speicherung von Energie aus erneuerbaren, nicht fossilen Quellen, um den Energiebedarf des Unternehmens durch Eigenverbrauch zu decken. Als Energie aus erneuerbaren, nicht fossilen Quellen gelten insbesondere Windenergie, Solarthermie und Photovoltaik, Geothermie, Umgebungsenergie, Gezeiten-, Wellen- und sonstige Meeresenergie, Wasserkraft, Biomasse, Deponiegas, Klärgas, Biogas sowie erneuerbarer Wasserstoff und daraus abgeleitete erneuerbare Energieträger;
  • Die Luftverschmutzung am Produktionsstandort des Unternehmens über die Emissionsgrenzwerte hinaus zu reduzieren, die in der Großherzoglichen Verordnung vom 27. Juni 2018 über die Verringerung der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe sowie in der geänderten Großherzoglichen Verordnung vom 30. Mai 2005 zur Umsetzung der Richtlinie 2004/107/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 über Arsen, Cadmium, Quecksilber, Nickel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in der Luft festgelegt sind. Das Emissionsminderungspotenzial der wirtschaftlichen Tätigkeit wird anhand der durchschnittlichen Emissionen des betreffenden Produktionsstandorts während eines Referenzzeitraums von fünf Geschäftsjahren vor Beginn der ökologischen und energetischen Transformation ermittelt;
  • Deutliche Verbesserung der Materialeffizienz eines Produktionsverfahrens des Unternehmens durch eine Verringerung des Einsatzes primärer Rohstoffe um mindestens 15 %, oder den Ersatz primärer Rohstoffe zu mindestens 20 % durch Nebenprodukte oder Sekundärrohstoffe. Die Verbesserung der Materialeffizienz wird auf Grundlage des durchschnittlichen Verbrauchs primärer Rohstoffe des betreffenden Verfahrens während der fünf Geschäftsjahre vor Beginn der Transformation ermittelt;
  • Einführung eines Produktionsverfahrens, das eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten durch Wiederverwendung ermöglicht.

Höhe der Steuervergünstigung

Der Satz der Steuervergünstigung beträgt 18 % für Investitionen und Betriebsausgaben, mit Ausnahme von abnutzbaren materiellen Investitionen.

Für diese Investitionen gilt ein Satz von 6 %, der zusätzlich zum Satz von 12 % der Steuergutschrift für Globalinvestitionen gewährt wird. Dadurch profitieren auch abnutzbare materielle Investitionen insgesamt von einer Steuervergünstigung in Höhe von 18 %.

Praktische Modalitäten und Fristen

System der Förderfähigkeitsbescheinigung und Zertifizierung

Um eine Steuergutschrift im Rahmen eines Projekts zur ökologischen und energetischen Transformation geltend zu machen, muss das Unternehmen seiner Einkommensteuererklärung ein Zertifikat beifügen, das die tatsächliche Durchführung sowie die Höhe der während eines Geschäftsjahres getätigten Investitionen und Betriebsausgaben bestätigt.

Die Ausstellung dieses Zertifikats setzt jedoch voraus, dass zuvor eine „Förderfähigkeitsbescheinigung“ (Attestation d’éligibilité) des Ministeriums für Wirtschaft erteilt wurde.

Antrag auf eine Förderfähigkeitsbescheinigung

Der Antrag auf Erteilung einer Förderfähigkeitsbescheinigung ist beim Ministerium für Wirtschaft einzureichen. Dies erfolgt über ein Online-Verfahren auf MyGuichet.lu oder über die mobile Anwendung MyGuichet.lu. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren mit Authentifizierung.

Bearbeitungsfrist der Verwaltung

Die ministerielle Entscheidung über die Erteilung oder Ablehnung der Förderfähigkeitsbescheinigung erfolgt so rasch wie möglich und spätestens innerhalb von drei Monaten nach Eingang eines vollständigen Antrags.

Antrag auf ein Zertifikat

Für jedes Geschäftsjahr, in dem Investitionen und/oder Betriebsausgaben im Rahmen des Projekts getätigt wurden, kann das Unternehmen beim Ministerium für Wirtschaft die Ausstellung eines Zertifikats beantragen.

Bei sonstigem Rechtsverlust muss der Antrag zusammen mit den erforderlichen Nachweisen spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres eingereicht werden, in dem die Investitionen und/oder Betriebsausgaben angefallen sind.

Nach Prüfung des Antrags stellt das Ministerium das Zertifikat schnellst möglich und spätestens innerhalb von neun Monaten nach Abschluss des betreffenden Geschäftsjahres aus.

Zertifiziert werden können ausschließlich Investitionen und Betriebsausgaben, die nach Einreichung des Antrags auf Erteilung der Förderfähigkeitsbescheinigung getätigt wurden.

Zur Inanspruchnahme der Steuergutschrift muss das Unternehmen seiner Einkommensteuererklärung das vom Ministerium für Wirtschaft ausgestellte Zertifikat beifügen, das die tatsächliche Durchführung der Investitionen und Betriebsausgaben eines Geschäftsjahres bestätigt. Diese Regelung ist erstmals auf das Geschäftsjahr 2024 anwendbar.

Zuständige Behörden und nützliche Links

Der Antrag auf Gewährung der Beihilfe ist bei der Administration des Contributions Directes (ACD) einzureichen. Das entsprechende Antragsformular wird voraussichtlich ab 2025 verfügbar sein.

Antragsformular für die Bescheinigung der Förderfähigkeit (MyGuichet)

FAQ - Bonification d'impôt pour investissement (nur FR)

Letzte Aktualisierung: 1. September 2026

  • Verschiedene Förderprogramme der Stromversorger, wie beispielsweise das Programm „enoprimes“, sind mit staatlichen Beihilfen kumulierbar.
  • Entdecken Sie auch unsere Broschüre mit den staatlichen Beihilfen zur Umsetzung von Dekarbonisierungsmaßnahmen.

Unterstützung beim Einstieg

In Luxemburg gibt es mehrere Instrumente und Anlaufstellen, die Unternehmen bei der Dekarbonisierung sowie der Finanzierung von Projekten, der Anschaffung von Ausrüstung oder bei Energieaudits unterstützen.

Die Chambre des Métiers kann Ihnen eine Orientierung in folgende Richtungen geben:

  • Fördermittel für die Nutzung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz, insbesondere über das „Klimaprogramm Handwierk“, eine Initiative der Handwerkskammer (Partner des Programms „Klima Pakt fir Betriber“), die allgemeine Informationen zur Dekarbonisierung von Unternehmen bereitstellt;
  • Programme für technische Beratung und Audits (Experten und Berater);
  • Schulungen und Informationsveranstaltungen für Ihr Team.

Über das vom KlimaPakt fir Betriber “ bereitgestellte Online-Tool können Sie die bestehenden Maßnahmen zur Unterstützung Ihres Unternehmens entdecken (kreuzen Sie „Handwerk“ in der linken Spalte an). Sie können sich auch von den zur Verfügung gestellten Fallbeispielen inspirieren lassen.

Luxinnovation begleitet Unternehmen im Rahmen der Investitionsförderung für den Umweltschutz sowie bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Entdecken Sie auch die von Luxinnovation entwickelte Übersicht über Akteure im Bereich Nachhaltigkeit: eine Übersicht des luxemburgischen Ökosystems für Nachhaltigkeitsförderer.

Der Service eHandwierk und die Berater der Chambre des Métiers [CDM – Sustainable Handwierk Home / Link] stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um Sie über die für Sie am besten geeigneten Maßnahmen zu informieren.

Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen

Energieeffizienz im Bereich Beleuchtung beschränkt sich nicht auf den simplen Austausch von Lampen. Viel mehr ist sie wesentlicher Bestandteil einer umfassenderen Dynamik der Transformation hin zu intelligenten, energieeffizienten und komfortablen Gebäuden. Technologische Fortschritte ermöglichen immer weitergehende Lösungen: vernetzte Systeme, intelligente Sensoren, Automatisierung, Human Centric Lighting usw.

Trotz dieser Fortschritte ist die intelligente Lichtnutzung auch weiterhin mit einer Vielzahl von Herausforderungen verbunden. Zu diesen gehören: komplexe Planung, Abhängigkeit von Ressourcen und Lieferanten, hohe Anschaffungskosten, Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE) sowie die begrenzte Lebensdauer bestimmter Komponenten.

Diese Einschränkungen werden jedoch durch die energetischen, wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile ausgeglichen. Zukünftige Innovationen wie leistungsfähigere Sensoren oder die IoT-Konnektivität (Internet der Dinge) versprechen eine steigende Effizienz, Kostensenkungen und eine bessere Anpassung an die Bedürfnisse von Handwerksbetrieben.